Am 15. März gingen die Schlussrunden der „2. Bundesliga West“, auch Westliga genannt, in Hohenems zu Ende. Die Abschlusstabelle verdeutlicht die Vorherrschaft der Tiroler Vereine Absam, Schwaz, Kufstein und Jenbach, die die Plätze eins bis vier belegen.
Der SK Absam präsentiert einen hervorragend aufeinander abgestimmten Mix aus jungen Spielern wie Philip Hengel und Noah Benedikt sowie erfahrenen Spielern wie Herbert Wohlfahrt und Christian Hengl. Ergänzt wird das Team durch starke Legionäre und zuverlässige Ersatzspieler. Der Titelgewinn ist die logische Konsequenz und hochverdient.
Für den SC Schwaz bedeutet der zweite Platz die beste Platzierung seit den 1990er-Jahren. Mit einer mannschaftstaktisch geschickten Leistung (böse Zungen behaupten: minimalistisch) sicherten sich die Silberstädter standesgemäß den zweiten Platz. Die Fähigkeit, auch hohe Niederlagen wegzustecken, zeugt von einem ausgezeichneten Mannschaftsgeist.
Die fast ausschließlich aus deutschen Legionären bestehende Mannschaft des SK Kufstein konnte zu keiner Zeit ins Titelrennen eingreifen und landete am Ende auf Platz drei.
Als vierter Tiroler Vertreter zeigte der SK Jenbach eine geschlossene Mannschaftsleistung und verfehlte den dritten Platz nur knapp aufgrund der Zweitwertung.
Zum guten Schluss möchte ich der Mannschaft Sonnenberg aus Vorarlberg ein großes Lob aussprechen. Mit einer Truppe junger Spieler, die sich gegenseitig nach oben ziehen und mutig gegen übermächtige Gegner antreten, ist aller Ehren wert!
2. Bundesliga West auf Chess-Results
Sämtliche Fotos der 2. Bundesliga West in Hohenems auf Google Drive
(Bericht: Michael Gruber; Fotos: Fotos: Norbert Kranewitter, Siegfried Neuschmied, Benedikt Schwarz)

