Ein tolles Event fand von 28. – 30. März 2025 in Vorarlberg/Lustenau statt. Anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums des SK Dornbirn organisierte Obfrau Julia Novkovic die Abschlussrunden der 1. und 2. Frauenbundesliga und der 2. Bundesliga West. Mit einer würdigen Eröffnungsfeier startete man am Freitag Nachmittag dann mit den letzten Schachpartien in dieser Saison 2024/25.
2. Bundesliga West
In der 9. Runde der 2. Bundesliga West 2024/2025 gab es spannende Begegnungen mit teils deutlichen Ergebnissen. Der SK Absam setzte sich mit 4½:1½ gegen den SK Bregenz 1920 durch, während Schach ohne Grenzen den SK Hohenems mit 4:2 besiegte. Auch der Schachclub Schwaz konnte einen 4:2-Sieg gegen ASK Salzburg verbuchen. Außerdem gewann der SK Schwarzach gegen den SK Sparkasse Jenbach mit 3½:2½. Zudem gewann die SPG Kufstein/Wörgl mit 4:2 gegen den SK Dornbirn, während Ranshofen gegen Götzis 1 mit 1:5 unterlag.
Auch in der 10. Runde blieben die Partien hochspannend. Besonders eindrucksvoll war der klare 5:1-Sieg von Schach ohne Grenzen gegen die SPG Kufstein/Wörgl. Der SK Schwarzach ließ dem SK Dornbirn mit 5:1 keine Chance, während der SK Absam erneut stark auftrat und Ranshofen mit 4½:1½ besiegte. Die Begegnungen zwischen dem SK Bregenz 1920 und dem SK Sparkasse Jenbach und zwischen dem SK Hohenems gegen den Schachclub Schwaz gingen 2:4 aus. Ein Unentschieden gab es zwischen ASK Salzburg und Götzis 1 (3:3).
Die 11. Runde brachte weitere packende Duelle. Der SK Absam setzte sich knapp mit 3½:2½ gegen die SPG Kufstein/Wörgl durch, während Schach ohne Grenzen mit einem beeindruckenden 6:0-Sieg gegen Ranshofen seine Stärke bewies. Der SK Schwarzach gewann mit 4:2 gegen Götzis 1, wie auch der SK Dornbirn ASK Salzburg mit 4:2 schlug, während der Schachclub Schwaz den SK Bregenz 1920 mit 3½:2½ besiegte. Auch die Sparkasse Jenbach konnte einen Sieg gegen den SK Hohenems einfahren (3½:2½).
In der Gesamtwertung sicherte sich Schach ohne Grenzen mit 21 Matchpunkten souverän den ersten Platz. Dahinter folgt der SK Sparkasse Jenbach, der mit 19 Matchpunkten den zweiten Rang belegt. Den dritten Platz auf dem Podest sichert sich der SK Hohenems mit 16 Matchpunkten. Der SK Absam verpasste das Treppchen nur knapp. Der Schachclub Schwaz belegte mit 14 Matchpunkten den 5. Platz, dicht gefolgt von der SPG Kufstein Wörgl auf dem 6. Platz und 11 Matchpunkten.

1. Frauenbundesliga
Auch in der 1. Frauenbundesliga kam es zu spannenden Bewegungen. In der 7. Runde musste sich der SV Wulkaprodersdorf knapp mit 1½:2½ gegen den SV Grafik & Druck Knapp St. Veit/Glan geschlagen geben. Schach ohne Grenzen setzte sich mit 2½:1½ gegen den SK Dornbirn durch und der SC Victoria Linz konnte einen 2½:1½-Sieg gegen den SV Gamlitz/KJSV verbuchen. Eine starke Leistung zeigte ASVÖ Pamhagen 1, die den SK DolomitenBank Lienz deutlich mit 4:0 besiegte. Auch Mayrhofen/Zell/Zillertal war erfolgreich und gewann 2½:1½ gegen den SV Raika Rapid Feffernitz.
In der 8. Runde blieb Mayrhofen/Zell/Zillertal in guter Form und gewann mit 2½:1½ gegen den SV Grafik & Druck Knapp St. Veit/Glan. Der SK DolomitenBank Lienz dominierte den SV Raika Rapid Feffernitz mit 3½:½. ASVÖ Pamhagen 1 setzte sich mit 3:1 gegen den SC Victoria Linz durch. Der SK Dornbirn ließ dem SV Gamlitz/KJSV mit einem 3½:½-Sieg keine Chance. Mit einem Unentschieden trennten sich der SV Wulkaprodersdorf und Schach ohne Grenzen (3:3).
Die 9. Runde brachte weitere spannende Partien. Schach ohne Grenzen konnte mit 2½:1½ gegen den SV Grafik & Druck Knapp St. Veit/Glan gewinnen. Der SV Wulkaprodersdorf feierte einen knappen 2½:1½-Sieg gegen den SV Gamlitz/KJSV. SK Dornbirn bezwang ASVÖ Pamhagen 1 mit 2½:1½. Der SC Victoria Linz dominierte den SV Raika Rapid Feffernitz mit einem klaren 4:0-Sieg. Der SK DolomitenBank Lienz entschied die Partie gegen Mayrhofen/Zell/Zillertal mit 3:1 für sich.
Die 1. Frauenbundesliga brachte spannende Duelle hervor, an deren Ende ASVÖ Pamhagen 1 als verdienter Sieger hervorging. Mit insgesamt 16 Matchpunkten sicherte sich das Team den ersten Platz und bewies durchweg starke Leistungen. Auf dem zweiten Platz landete der SC Victoria Linz, der ebenfalls 16 Matchpunkte erzielte, jedoch mit 23,5 Spielepunkten hinter dem Spitzenreiter blieb. Den dritten Platz auf dem Podest sicherte sich Schach ohne Grenzen mit 11 Matchpunkten. Abseits des Podests kämpfte Mayrhofen/Zell/Zillertal mit 8 Matchpunkten um vordere Platzierungen.

2. Frauenbundesliga West
Interessante Ergebnisse blieben auch in der 2. Frauenbundesliga West nicht aus. In der 1. Runde setzte sich SK Dornbirn 2 mit 3:1 gegen SK Dolomitenbank Lienz 2 durch, während sich Steinitz Salzburg und Schach ohne Grenzen mit einem 2:2-Unentschieden trennten.
In der 2. Runde folgte ein weiteres Unentschieden: SK Dolomitenbank Lienz 2 und Schach ohne Grenzen trennten sich ebenfalls 2:2. Der SK Dornbirn 2 konnte sich dagegen mit einem knappen 2½:1½-Sieg gegen Steinitz Salzburg durchsetzen.
Die 3. Runde brachte erneut ein Unentschieden zwischen Steinitz Salzburg und SK Dolomitenbank Lienz 2 (2:2). SK Dornbirn 2 setzte sich mit 2½:1½ gegen Schach ohne Grenzen durch und zeigte damit eine starke Leistung in allen Runden der Meisterschaft.
Die Mannschaft von SK Dornbirn 2 dominierte das Turnier und sicherte sich mit 6 Matchpunkten souverän den ersten Platz. Der Kampf um den zweiten Platz war äußerst spannend, da sowohl Schach ohne Grenzen als auch Steinitz Salzburg jeweils 2 Matchpunkte und 5,5 Spielepunkte erreichten. Weil Schach ohne Grenzen jedoch gegen Steinitz Salzburg das Duell für sich entscheiden konnte, sicherte sich Schach ohne Grenzen knapp den zweiten Rang, während Steinitz Salzburg auf Platz drei landete. Am Ende der Tabelle steht der SK Dolomitenbank Lienz 2, das sich trotz zweier Unentschieden mit nur 5 Spielepunkte und 2 Matchpunkten zufriedengeben musste.

(Bericht: Ina Anker und Sabrina Pribozic; Fotos: Ina Anker)