Unsere Werte
- EHRLICHKEIT. Sei ehrlich zu dir selbst und zu deinen Gegnerinnen und Gegnern. Ein Sieg ist wertlos, wenn er nicht FAIR zustande gekommen ist. Du kannst leicht in Versuchung kommen zu betrügen, aber das ist es nicht wert. Eine ehrliche Niederlage ehrt dich mehr, als eine geschobene Partie. Faires Handeln beweist Mut und bringt Sympathie!
- MUT. Schach ist ein Sport für Mutige. Denn über Sieg und Niederlage entscheidet einzig und allein deine und die Leistung deiner Gegnerin oder deines Gegners. Es gibt keine Ausreden über Material, Wetter oder Schiedsrichterleistung. Stelle dich dieser Herausforderung. Gib niemals vorzeitig auf, auch wenn die Gegnerin oder der Gegner stärker ist und lass niemals nach, auch wenn die Gegnerin oder der Gegner schwächer ist. Lass dich selbst durch bittere Niederlagen nicht entmutigen und kämpfe am Brett
- HALTUNG. Spiele jede Partie, um zu gewinnen. Alles andere ist Betrug an dir, deinem Verein, der Gegnerin, dem Gegner und den Zuschauerinnen und Zuschauern! Bewahre Haltung, auch wenn die Partie zu deinen Ungunsten kippt. Bewahre Haltung, auch wenn du in Vorteil kommst. Lerne zu gewinnen und lerne zu verlieren, dann wirst du dir Respekt verdienen.
- RESPEKT & WERTSCHÄTZUNG. Behandle andere Schachspielerinnen und Schachspieler, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, Turnierleiterinnen und Turnierleiter sowie und Zuschauerinnen und Zuschauern mit Respekt. Ohne Partner gibt es kein Spiel. Wertschätze die Leistung eines/r jeden, wenn diese(r) sich nach seinen/ihren Möglichkeiten ernsthaft anstrengt. Achte die Leistung deiner Gegnerin oder deines Gegners besonders dann, wenn du verloren hast. Gratuliere mit Würde. Gute Verliererinnen und Verlierer verdienen Respekt, im Gegensatz zu schlechten Siegerinnen und Siegern. Wahre Größe zeigt sich am Ende der Partie!
- ENGAGEMENT. Engagiere dich in deinem Verein und in deiner Mannschaft für den Schachsport. Hilf, auf unfaires Verhalten aufmerksam zu machen und schaue nicht weg, wenn du von einem Betrugsfall erfährst!
- RÜCKSICHT. Achte die Konzentration deiner Gegnerin oder deines Gegners, indem du dich am Brett ruhig verhältst. Vermeide es, die Konzentration anderer zu stören. [Kein ungeduldiges den Kugelschreiber an und aus knipsen, das Gegenüber ‚anstarren‘, seine/ihre Konzentration stören, nervöses Rumlaufen ums Brett, … Als Zuschauerin und Zuschauer halte genügend Abstand zu den Spielerinnen und Spielern, kein Getuschel über die Stellung auf dem Brett, …] Protze nicht mit deiner Leistung und spiele dich nicht in den Vordergrund. Zeige Rücksicht gegenüber Schwächeren und biete deine Unterstützung, zB.: mit einer Partienanalyse an.
- TOLERANZ. Sei offen für andere Einstellungen und Meinungen. Verhalte dich tolerant gegenüber fremden Religionen und Kulturen. Achte Menschen eines jeden Alters und jeden Geschlechts gleichermaßen. Akzeptiere auch solche, mit denen du nicht auf einer Wellenlänge bist.
Verhaltenskodex
für Trainerinnen und Trainer, Instruktorinnen und Instruktoren, Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie alle Personen, welche ehren-, neben- oder hauptberuflich im organisierten österreichischen Schachsport tätig sind.
- Alle mir anvertrauten Schachsportlerinnen und Schachsportler gleich und fair zu behandeln.
- Die Würde der Schachsportlerinnen und Schachsportler zu respektieren, unabhängig von Alter, Behinderung, Geschlecht, sexueller Orientierung, sozialer und ethnischer Herkunft, Weltanschauung, Religion, Politischer Überzeugung oder wirtschaftlicher Stellung, sowie Diskriminierung jeglicher Art entgegenzuwirken;
- Keinerlei Gewalt gegenüber den mir anvertrauten Schachsportlerinnen und Schachsportlern anzuwenden, insbesondere keine sexuelle Gewalt oder sexualisierte Übergriffe in Worten, Gesten, Handlungen oder Taten;
- Die persönlichen Grenzen und individuellen Empfindungen zu Nähe und Distanz der mir anvertrauten Personen zu achten und mich dementsprechend respektvoll zu verhalten. Bsp.: Bei Trainingseinheiten agieren Trainerinnen und Trainer nach Möglichkeit nach dem 6-Augen-Prinzip, es wird in einem „neutralen“ Raum (kein Hotelzimmer zur Vorbereitung/Partienanalyse bei Wettkämpfen) agiert;
- Mich bei Konflikten um offene, gerechte und humane Lösungen zu bemühen;
- Anzuerkennen, dass das Interesse der Schachsportlerinnen und Schachsportler, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden über den Interessen und Erfolgszielen der Trainerinnen und Trainer, der Instruktorinnen und Instruktoren sowie der eigenen Sportorganisation stehen;
- Die Anforderungen des Sports in Training und Wettkampf mit den Belastungen des sozialen Umfeldes, insbesondere von Familie, Schule, Ausbildung und Beruf, bestmöglich in Einklang zu bringen;
- Alle meine Trainingsmaßnahmen dem Alter, der Erfahrung sowie dem aktuellen physischen und psychischen Zustand der Schachsportlerin und des Schachsportlers anzupassen;
- Dass die Regeln des Schachsports eingehalten werden. Insbesondere übernehme ich eine positive und aktive Vorbildfunktion im Kampf gegen Doping sowie gegen jegliche Art von Leistungsmanipulation im Schachsport;
- Schachsportlerinnen und Schachsportler zu sozialem Verhalten in der Trainingsgemeinschaft, zu fairem Verhalten innerhalb und außerhalb des Wettkampfes, zum nötigen Respekt gegenüber sämtlichen in das Sportgeschehen eingebundenen Personen anzuregen sowie auf einen behutsamen Umgang mit sozialen Netzwerken hinzuweisen;
- Vorbild für die mir anvertrauten Schachsportlerinnen und Schachsportler zu sein, stets die Einhaltung von sportlichen und zwischenmenschlichen Leitlinien zu vermitteln und nach den Prinzipien von Fair Play zu handeln. Ich werde durch gezielte Aufklärung und unter Wahrnehmung meiner Vorbildfunktion sämtlichen negativen Entwicklungen entgegenwirken.
- Einzugreifen, wenn in meinem Umfeld gegen diesen Verhaltenskodex verstoßen wird. Im „Konfliktfall“ ziehe ich das Fair-Play Referat und/oder professionelle fachliche Unterstützung hinzu. Der Schutz aller Schachsportlerinnen und Schachsportler steht dabei an erster Stelle.
- Regeln über die Annahme von Geschenken: Mitglieder sowie Funktionsträgerinnen und Funktionsträger des ÖSB dürfen keine Geschenke, Einladungen oder andere Vorteile annehmen, die ihre Unparteilichkeit, Entscheidungsfreiheit oder beruflichen Aufgaben beeinflussen könnten. Kleine, symbolische Geschenke von geringem Wert sind zulässig, sofern sie keine Erwartung einer Gegenleistung begründen. Geschenke, die diese Geringfügigkeit überschreiten, müssen unverzüglich dem Vorstand oder einer zuständigen Stelle gemeldet und abgegeben werden. Bargeld oder gleichwertige Zuwendungen (z.B. Gutscheine) sind grundsätzlich verboten. Alle angenommenen und abgelehnten Geschenke, die dem Vorstand oder einer anderen zuständigen Stelle gemeldet wurden, sind in einer Liste zu dokumentieren.
Kinder- und Jugendschutzkonzept des Österreichischen Schachbundes
Der Österreichische Schachbund setzt sich für das Wohlergehen aller Mitglieder, insbesondere aller ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen ein. Kinder und Jugendliche sollen ohne Gewalt und Diskriminierung aufwachsen. Dazu müssen sie auch im Sport Unterstützung und Schutz durch die Verantwortlichen erfahren.
Alle Vereinsmitglieder haben ein Recht darauf, respektvoll behandelt zu werden. Der wertschätzende Umgang mit Kindern und Jugendlichen steht an vorderer Stelle. Neben dem Schutz von Kindern und Jugendlichen gilt es in besonderem Maße, das freiwillige Engagement in einer zunehmend individualistisch orientierten Gesellschaft zu fördern. (Ehrenamtliche) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Schachsportlerinnen und Schachsportler, Betreuerinnen und Betreuer, Trainerinnen und Trainer und viele andere müssen geschützt werden. Neben der sportlichen Entwicklung fördern wir die gesellschaftliche Verantwortung unserer Mitglieder, insbesondere der Heranwachsenden.
Dieses Schutzkonzept ist zum Schutz von Kindern und Jugendlichen als erkennbarer Qualitätsentwicklungsprozess zu verstehen. Es soll dazu beitragen, Haltungen und Verhalten zu reflektieren und dadurch zu handlungsleitenden Orientierungen zu führen.
Das vorliegende Schutzkonzept beschreibt die wichtigsten Handlungsfelder im Bereich Prävention und Intervention von sexualisierter und sonstiger Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen.
Inhalt des Schutzkonzeptes sind strukturelle und prozessorientierte Maßnahmen zur Vermeidung (sexueller) Gewalt und Handlungsanweisungen im Verdachtsfall einer Kindeswohlgefährdung.
Durch ein achtsames Miteinander sollen transparente, nachvollziehbare und kontrollierbare Strukturen und Prozesse zur Gewaltprävention geschaffen werden. Ebenso ist ein Verhalten der Aufmerksamkeit aufzuzeigen, um sich mit digitalen Medien und deren Nutzungsverhalten auseinanderzusetzen.
Vorstellung unseres Jugendreferenten Stefan Ranner

Stefan ist für die Tiroler Schachspieler*innen kein unbekanntes Gesicht
Seit Jahren ist er in unser Schachgeschehen involviert, früher schon als Kassier oder Landesspielleiter im Landesverband, seit zig Jahren als regionaler Schiedsrichter vor allem bei Kinder- und Jugend-Turnieren. Im eigenen Verein – dem Schachklub Schwaz – trainiert Stefan die Schachjugend bereits seit 15 Jahren.
Es war für Stefan nun wieder ‚an der Zeit‘ in den Landesvorstand zurückzukehren und es bot sich ja fast an, die Stelle des Jugend-Referenten zu übernehmen!
Mit ihm bekommen wir ein Vorstandsmitglied, das diese wichtige Funktion für die Tiroler Schachjugend mit großem Engagement übernehmen wird.
Stefan wird sich um alle Jugend-Belange kümmern: neue Turnier-Formate, Kader-Kriterien/Trainings, …
Gerne kann man sich bei Stefan melden, bitte merkt euch dafür die E-Mail-Adresse jugend.schach.tirol@gmail.com vor.